Januar 8th, 2010 von
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Unter dem Namen Max.xs Financial Services AG geht ein neuer Vertrieb an den Start. Er soll zur Diversifikation der Muttergesellschaft Cash Life AG beitragen.
Der Vorstand ist folglich bei Mutter- und Tochterunternehmen identisch: Frank Alexander de Boer fungiert als Vorstandsvorsitzender, Ingo Weber als Finanzvorstand. Der Name Max.xs soll Programm sein, er steht für "maximum access" (maximaler Zugang).
Cash Life will mit der Neugründung die Anbieter von Finanzprodukten im Bereich Absatz und Vertrieb unterstützen. "Wir übernehmen alle Aufgaben und Funktionen eines ausgelagerten Vertriebs und ermöglichen Anbietern von Finanzprodukten einen effizienten Marktzugang", sagt Frank Alexander de Boer. Dabei soll die Vertriebsstruktur der Cash Life mit etwa 20.000 Vermittlerkontakten genutzt und um weitere institutionelle Kapazitäten ausgebaut werden.
Das Angebot der Max.xs AG soll zudem über die übliche Auslagerung von Backoffice-Tätigkeiten zur Kostenreduktion hinausgehen. "Wir möchten den Produktgebern zusätzliche strategische Handlungsoptionen bieten, um neue Absatzwege zu erschließen und bestehende Absatzwege besser zu nutzen", so de Boer.
Auch Akquisitionen sind erwünscht, insbesondere bestehende Vertriebsorganisationen eines Produktgebers stehen im Fokus. "Wenn sich die Produktpalette sinnvoll ergänzt und sich Synergien nutzen lassen, ist das für die beteiligten Geschäftspartner ein erfolgreiches Modell", so de Boer.
Mit der Vertriebsgründung setzt die 1999 gegründete Cash Life, ein Pionier des Zweitmarktes für Lebensversicherungen, die bereits 2008 verkündete Erweiterung des Geschäftsmodells fort. Bislang lag der Schwerpunkt auf dem Handel von Lebensversicherungen und Fondspolicen.
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Januar 7th, 2010 von
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Das Bewertungsportal Who Finance hat ein Ranking von Banken, Sparkassen, Versicherungen und Finanzvertrieben erstellt. An der Spitze: Die Allianz.
Who Finance hat aus sämtlichen bisherigen, mehr als 6.000 Online-Bewertungen von Kunden bei Banken, Sparkassen, Versicherungen, unabhängigen Finanzdienstleistern eine Rangfolge mit Schulnoten erstellt. Auf Platz 1 liegt demzufolge die Allianz, gefolgt von MLP und Quirin Bank, die alle drei die Gesamtnote "sehr gut" erhalten. Die schlechtesten Bewertungen (ausreichend) der 12 gelisteten Institute erhalten HypoVereinsbank und Citibank.
Das Ranking relativiert sich ein wenig, wenn man auf die einzeln bewerteten Berater blickt. Unter den 30 am besten bewerteten Berater auf der Plattform sind in erster Linie unabhängige Versicherungsmakler und Vertreter mit Erlaubnis nach § 34d Gewerbeordnung, die keiner der oben genannten Institute angehören. Bankberater und Ausschließlichkeitsvertreter sind zumindest an der absoluten Spitze in diesem Ranking selten vertreten.
Bester Ausschließlichkeitsvertreter ist der Allianz-Mann Martin Dewald aus Berlin auf Rang 5, bester MLP-Berater auf Rang 11 Iraklitos Vasiloudis aus Aachen, bester Bankberater der Quirin-Banker Joachim Wolfangel aus Stuttgart auf Rang 28. Insgesamt sind mehr als 1.500 Berater auf der Plattform gelistet.
Die Bewertung der Berater setzt sich aus Einzelbewertungen der Kunden zu den Kategorien Empfehlungsbereitschaft, Beratungsqualität, Servicequalität und Angebotsqualität sowie eines freien Kommentars zusammen. Um in der Liste zu erscheinen, müssen jeweils mindestens 10 Bewertungen vorliegen. Die besten Berater wurden von deutlich mehr als 100 Kunden beurteilt.
Ausschlaggebend für die Platzierung in dem nun veröffentlichten Ranking der Banken, Sparkassen, Versicherungen und Finanzvertrieben war in erster Linie die Empfehlungsbereitschaft, also die Frage, ob Kunden einen bestimmten Berater weiterempfehlen würden.
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Januar 4th, 2010 von
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Viele Besserverdiener müssen im Jahr 2010 mit höheren Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung rechnen. Denn die Beitragsbemessungsgrenzen wurden angehoben. Zudem erschwert der Gesetzgeber den Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung.
Die Beitragsbemessungsgrenze – also die Grenze, oberhalb derer das Einkommen eines Versicherten beitragsfrei bleibt – steigt in der gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung um jeweils 100 Euro monatlich beziehungsweise 1.200 Euro jährlich gegenüber dem Vorjahr.
In Westdeutschland bleiben damit nur Einkommen oberhalb von 5.500 Euro monatlich (66.000 Euro jährlich) beitragsfrei. In Ostdeutschland liegt die Grenze bei 4.650 Euro monatlich (55.800 Euro jährlich).
Die neue Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung wurde im gesamten Bundesgebiet um 75 Euro auf 3.750 Euro angehoben.
Zugleich erschwert der Gesetzgeber auch den Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung, indem er die Versicherungspflichtgrenze erhöhte. Nun dürfen sich nur solche Arbeitnehmer noch privat versichern, die mindestens 4.162,50 Euro brutto im Monat verdienen. Bislang reichte hierfür ein Monatsverdienst von 4.050 Euro.
Für Arbeitnehmer, deren Gehalt unter der Beitragsbemessungsgrenze bleibt, ändert sich indes nichts: Die Beitragssätze bleiben bei allen vier Versicherungsarten unverändert.
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