Lehman-Sisters: Deka-Bank veranstaltet Frauen-Vorträge

Januar 28th, 2010 von admin

Die Lehman-Sisters-Aussage von Harriet Harman ging im Sommer vergangenen Jahres um die Welt. Mit Frauen an den Bankenspitzen wäre es im Krisenjahr 2008 nie so weit gekommen, meinte die Parteivorsitzende der britischen Labour-Partei. Wirklich nicht?

Dieser Frage gingen namhafte Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft in der heutigen Vortragsreihe "Hätten die Lehman-Sisters etwas anders gemacht?" nach. Sie analysierten die geschlechtsspezifischen Aspekte der Finanz- und Wirtschaftskrise und die Belastungen vor allem für Frauen.

"Frauen sind von der Finanzkrise stärker betroffen als Männer", so das zentrale Ergebnis der Veranstaltung. Denn sie verfügen im Schnitt über weniger Einkommen und müssen die drohenden staatlichen Sparmaßnahmen bei öffentlichen Dienstleistungen in den Bereichen Bildung, Kinderbetreuung und Pflege abfangen.

Im Einzelnen stellten die Vorträge einzelne Bereiche vor, in denen Frauen besonders stark von der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen sind. So thematisierte Brigitte Young, Professorin an der Universität Münster, die Verschuldung aufgrund der Immobilienkrise. Sabine Reiner (Ver.di) stellte die Auswirkungen staatlicher Antikrisenpolitik für Frauen dar.

Auch die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Umgang mit Geld wurden analysiert. Professor Rolf Haubl, Direktor des Frankfurter Sigmund-Freud-Instituts, beleuchtete diesen Aspekt aus psychologischer Sicht, während die Finanzberaterin Marlies Franzen (DekaBank) die unterschiedlichen Bedürfnisse von Frauen bei der Geldanlage vorstellte.

Ansätze für strukturelle Veränderungen zeigte Professor Friedhelm Hengsbach von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen auf. Er mahnte ein Gleichgewicht der Macht an, das heißt eine faire Verteilung von Einkommen, Zeitautonomie und Lebensqualität.

Die Veranstaltung wurde von der Landesarbeitsgemeinschaft der Hessischen Frauenbüros (LAG), dem Ver.di-Bildungswerks Hessen (Ver.di BW) und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Deka-Bank organisiert.

Anmerkung: Die Antwort auf die Frage, ob ein höherer Frauenanteil in den Banken-Vorständen die Finanzkrise hätte verhindern können sowie die zentralen Aussagen der einzelnen Vorträge lesen Sie in Kürze bei DAS INVESTMENT.com.

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Video: Comgest-Star Vincent Strauss warnt vor Schwellenländer-Exzess

Januar 26th, 2010 von admin

Aufgemerkt und angeguckt: Comgest-Star Vincent Strauss sind die eigenen Märkte nicht mehr ganz geheuer. Der Schwellenländer-Experte sieht rot für den eigenen Fonds. Schauen Sie "Alarmstufe Schwellenländer".

Da hat unser Lieblings-Kameramann und Citywire-Redakteur Phillip Haddon wieder ganze Arbeit geleistet. Erst bekommt er Edouard Carmignac vor die Linse . Und – schon einmal in Paris – hält auch Comgest-Manager Vincent Strauss eine alarmierende Ansprache vor Haddons Kamera. Aber schauen Sie hier

Sie müssen sich lediglich bei den britischen Kollegen registrieren. Das ist kostenfrei. Chapeau, Citywire. Wenn die Leitung der Online-Redaktion endlich ein Iphone bekommt, werden wir auch so feine Videos drehen.

Strauss, seit über 30 Jahren im Schwellenländer-Geschäft, warnt Anleger. "Die kommenden zwei Jahre werden die Bewertungen von Aktien aus den Schwellenländern abenteuerliche Höhen erreichen", so der Magellan-Manager.

"Noch können wir einen guten Job machen, aber schon bald wird es exzessiv und dann spielen wir nicht mit, und werden uns zurückziehen". Die Konsequenz wird eine unterdurchschnittliche Performance der Comgest-Fonds sein.

Und dann beweist Strauss Charakter: "Anleger sollten dann unsere Fonds verkaufen und einen Indexfonds wählen. Wenn sich Märkte zur Nordwand des Matterhorns auftürmen, können und wollen wir nicht folgen". Soviel Ehrlichkeit ist selten.

Strauss geht auch mit der Finanzbranche verdammt hart ins Gericht: "Niemand hat etwas gelernt, die Selbstregulierung der Banken ist ein Witz". Er vergleicht die Banker sogar mit Milliardenbetrüger Madoff. Sehr sehenswert.

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Wege zum Neukunden für Akquise-Muffel

Januar 26th, 2010 von admin

Leser fragen, Experten antworten: Wie schaffen es Finanzberater, die sich mit der Akquisition schwer tun, systematisch Termine mit potenziellen Neukunden zu vereinbaren?

Leserfrage: Ich bin selbstständiger Finanzberater, jedoch von Haus aus kein talentierter Akquisiteur. Akquise kostet mich jedes Mal aufs Neue große Überwindung, die Ergebnisse sind dementsprechend schlecht. Wie gelange ich trotzdem an Neukundentermine?  Michael Weiss, per E-Mail

Antwort von Jörg Laubrinus, Vertriebscoach und Geschäftsführer von Vertrieb24 – Die Vertriebsoptimierer GmbH & Co. KG:

Es gibt im Wesentlichen zwei Wege, um an potenzielle Neukunden zu gelangen: durch Empfehlungen Ihrer Bestandskunden oder durch die Akquisition von Neukunden. Letzteres sorgt bei den meisten Vertriebsmitarbeitern für Unbehagen, das erlebe ich bei meinen Kunden seit vielen Jahren immer wieder.

Akquise betreiben bedeutet, den ersten Schritt zu machen

Das ist auch nicht verwunderlich. Akquise betreiben bedeutet, den ersten Schritt zu machen (ob persönlich oder am Telefon), auf andere Menschen zuzugehen, um in den allermeisten Fällen Ablehnung oder zumindest Desinteresse zu erfahren. Wer macht das schon gerne?

Doch wer sich hierdurch entmutigen lässt, hat schon halb verloren. Meine persönliche Erfahrung deckt sich in diesem Punkt mit der Fachliteratur: Beharrlichkeit macht den Unterschied. Die beharrlichsten Akquisiteure sind auch die erfolgreichsten.

Sammeln Sie "Neins"

Doch wie erlange ich diese Beharrlichkeit, wenn jeder Schritt Überwindung lostet? Mein Tipp: Sammeln Sie "Neins"! Ein "Nein" Ihres Gesprächspartners ist das Normalste der Welt. Eine Faustregel besagt: 95 Prozent der kontaktierten Personen bringen dem Angebot kein Interesse entgegen. Ihnen muss klar sein: Das ist kein Weltuntergang – das ist Teil Ihrer Arbeit!

Es gilt, die anderen fünf Prozent zu finden, und die Wahrscheinlichkeit für ein "Ja" steigt mit der Zahl der Gespräche. Wenn ich selbst zum Beispiel auf Messen oder per Telefon "Klinken putze", so trickse ich meine Berührungsängste aus, indem ich mir vornehme, meine Tätigkeit nicht zu beenden, bevor ich beispielsweise 30 "Neins" gesammelt habe.

Das ein oder andere "Ja" lässt sich auf diesem Weg kaum "vermeiden". Sie werden sehen: Ihre Neukundentermine werden zahlreicher, Ihr Geschäft wird angekurbelt.

Akquirieren Sie täglich

Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Schieben Sie die (Telefon-)Akquise nicht vor sich her, bis es Freitagnachmittag ist – wenn  ab 13:00 Uhr ohnehin nichts mehr läuft. Akquirieren Sie täglich! So bleiben Sie zum einen in Übung, zum anderen ist nur so Beharrlichkeit realisierbar.

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Alexander Kapfer geht zu Discover Capital

Januar 25th, 2010 von admin

Der Star-Aktienfondsmanager Alexander Kapfer ist zurück. Die Augsburger Investmentgesellschaft Discover Capital legt in Kürze einen Makro-Fonds auf, der von dem Spezialisten für globale Aktienmärkte gemanagt werden soll.

Zuvor verwaltete Kapfer den Fonds Aktien-Global-Select-UI (WKN: 979086) der Investmentgesellschaft Fivv, die er im Sommer vergangenen Jahres verlassen hat. Grund für die Trennung waren unterschiedliche Auffassungen über den chinesischen Aktienmarkt. Kapfer war Fivv-Unternehmensgründer Andreas Grünewald zu negativ für den aufstrebenden Markt eingestellt.

In den sechs Monaten nach Kapfers Weggang im Juni 2009 legte der Fonds lediglich 2,2 Prozent zu. Der Vergleichsindex FTSE World stieg im selben Zeitraum um19,7 Prozent. Nach Angaben der Finanzagentur Citywire sollen mehrere führende europäische Fondsgesellschaften um Kapfer geworben haben. Dieser entscheid sich jedoch, in Deutschland zu bleiben und mit Discover Capital zusammenzuarbeiten.

Discover Capital wird von Stephan Hornung, dem ehemaligen Manager der Investmentboutique Dr. Jens Erhardt Kapital geleitet. Mit Squad Capital – Squad Growth (WKN A0H1HX) und Squad Capital – Squad Value (WKN A0B7ZX) verfügt die Gesellschaft bereits über zwei Aktienfonds. Der dritte – ein Makro-Fonds, der von Alexander Kapfer gemanagt werden soll – soll laut Citywire im März auf den Markt kommen.

Kapfer, der mit Capanum eine eigene Vermögensverwaltung gegründet hat, wird den neuen Fonds als externer Berater verwalten.

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Amundi erweitert ETF-Palette

Januar 19th, 2010 von admin

Amundi Asset Management listet 13 neue ETFs an der Pariser Euronext. Vier Rohstoff-ETFs, drei Aktien-ETFs und sechs Short-Fonds für die europäischen Rentenmärkte erweitern das Angebot der französischen Fondsgesellschaft von Credit Agricole und Soci©t© G©n©rale auf 78 ETFs.

Anleger können die ETFs bislang nur über die Euronext handeln. Amundi-Vorgänger Credit Agricole Structured Asset Management (CASAM) hat aber bereits im Sommer angekündigt, die Fonds auch in Frankfurt notieren zu wollen.

Die Rentenfonds basieren auf dem Euro MTS Government Bond Broad Index; Anleger können mit den ETFs erstmals sowohl den Gesamtindex, als auch einzelne Laufzeitensegmente shorten.

Die Rohstoff-ETFs bilden die S&P-GSCI-Indizes Light Energy, Non Energy, Metals und Agriculture ab. Sie notieren wie die Indizes in Dollar. Zudem gibt es je einen Aktien-ETF auf den MSCI Europe ex Schweiz, den MSCI Europe ex Euro-Länder und den MSCI Brasilien.

Die neuen Fonds im Überblick:

Index: EuroMTS Euro Government Broad All Index
ETF: CASAM ETF Short EuroMTS Euro Government Broad
ISIN: FR0010821850

Index: EuroMTS Euro Government Broad 1-3
ETF: CASAM ETF Short EuroMTS Euro Government Broad 1-3
ISIN: FR0010821876

Index: EuroMTS Euro Government Broad 3-5
ETF: CASAM ETF Short EuroMTS Euro Government Broad 3-5
ISIN: FR0010823401

Index: EuroMTS Euro Government Broad 5-7
ETF: CASAM ETF Short EuroMTS Euro Government Broad 5-7
ISIN: FR0010823443

Index: EuroMTS Euro Government Broad 7-10
ETF: CASAM ETF Short EuroMTS Euro Government Broad 7-10
ISIN: FR0010823450

Index: EuroMTS Euro Government Broad 10-15
ETF: CASAM ETF Short EuroMTS Euro Government Broad 10-15
ISIN: FR0010823385

Index: S&P GSCI Goldman Sachs Light Energy Index
ETF: CASAM ETF GSCI Light Energy
ISIN: FR0010821728

Index: S&P GSCI Goldman Sachs Non-Energy Index
ETF: CASAM ETF GSCI Non-Energy
ISIN: FR0010821777

Index: S&P GSCI Goldman Sachs All Metals Index
ETF: CASAM ETF GSCI All Metals
ISIN: FR0010821744

Index: S&P GSCI Goldman Sachs Agriculture Index
ETF: CASAM ETF GSCI Agriculture
ISIN: FR0010821736

Index: MSCI Brazil
ETF: CASAM ETF MSCI Brazil
ISIN: FR0010821793

Index: MSCI Europe ex-EMU
ETF: CASAM ETF MSCI Europe ex EMU
ISIN: FR0010821819

Index: MSCI Europe ex-Switzerland
ETF: CASAM ETF MSCI Europe ex Switzerland
ISIN: FR0010821835
 

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Wasser unterm Kiel: Initiatoren setzen auf die Kreuzfahrtbranche

Januar 18th, 2010 von admin

Während viele Frachtschiffe in den Häfen vor sich hin dümpeln, boomt die Kreuzfahrtbranche. Auch einige Initiatoren setzen auf die schwimmenden Hotels – erstmals auch mit Tonnagesteuerfonds.

In diesen Tagen geht die "Oasis of the Seas" auf Jungfernfahrt von Fort Lauderdale nach Haiti. Länger als drei Fußballfelder, bietet sie Platz für 6.300 Reisende. Zwar schippert der Mega-Pott mitten in die Krise der amerikanischen Tourismusindustrie, doch zeigt er, welche Dimension die Kreuzfahrtbranche erreicht hat. Und in Deutschland wächst die Zahl der Hochsee-Passagiere auch in Wirtschaftsflaute-Zeiten kontinuierlich. "Wir gehen davon aus, dass spätestens 2010 die Eine-Million-Marke geknackt sein wird", so Helge H. Grammerstorf, Inhaber der Beratungsfirma Sea Consult. "2018 dürften zwei Millionen deutsche Urlauber auf Hochseeschiffen an Bord gehen."

Dieser Artikel stammt aus der aktuellen Ausgabe von DAS INVESTMENT (Januar 2010).

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Von diesem Trend will auch der Münchener Initiator Premicon profitieren, der seit 1999 bereits 21 Flusskreuzfahrtschiffe und 2006 den Hochseekreuzer MS Astor als geschlossene Fonds platziert hat.

Die Astor hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Gemeinsam mit der MS Astoria, dem einstigen TV-"Traumschiff", fuhr sie bis Mitte 2009 für den Reiseveranstalter Transocean Tours. Nach einem Astoria-Maschinenschaden und Verzögerungen von Versicherungszahlungen schlitterte der Charterer in die Pleite.

Premicon ergriff die Initiative und hat die Transocean-Geschäfte übernommen: Der neue Reiseveranstalter und Astor-Charterer Transocean Kreuzfahrten wird in einen geschlossenen Fonds eingebracht

Reiseveranstalter im Fonds

Die 22 Jahre alte MS Astor liegt derweil auf Kiel. Nach Umbau und Modernisierung soll sie ab Juli 2010 wieder in See stechen. "Das Schiff wird von einem neuen Premicon-Fonds erworben, die Anleger des ersten Astor-Fonds werden ausgezahlt ", so Premicon-Vorstand Alexander Nothegger. Mögliche Interessenkonflikte von MS-Astor- und Transocean-Anlegern sieht Nothegger nicht: "Durch die Fondslösungen dokumentieren wir hohe Transparenz. Zudem fließen nicht Premicon, sondern den Fonds die Gelder zu. Vom Erfolg des neuen Charterers profitieren somit auch nur dessen Gesellschafter. "

Novum im Beteiligungsmarkt: Der Astor-Fonds hat die bei Frachtschiffen übliche Tonnagesteuer gewählt. Der erste Kreuzfahrer mit dieser Regelung ist das Schiff aber nicht. Ein großer Reisekonzern hat vor einigen Monaten vom Finanzamt Hamburg eine Zusage für die Tonnagesteuer-Anwendung erhalten. Dabei wird das Schiff, bezogen auf die Größe, pauschal besteuert – in guten wie in schlechten Zeiten, wie Marktteilnehmer einwenden.

Nothegger entgegnet: "Wir bewegen uns in einer Wachstumsbranche und rechnen mit einer positiven Handelsbilanz des Fonds ab 2011." So wären beim ersten Astor-Fonds prospektgemäß für 2009 und 2010 positive steuerliche Ergebnisse von rund 10 Prozent angefallen.

Auf der Gigantomanie-Welle wie die "Oasis of the Seas" schwimmt die MS Astor mit ihren in der Spitze knapp 600 Passagieren jedenfalls nicht. "Seit fünf Jahren wurden kaum kleinere und mittlere Kreuzfahrtschiffe gebaut, von den bis 2012 an den Markt kommenden Neubauten sind nur rund ein Drittel in der Klasse bis zu 750 Passagiere", bestätigt Grammerstorf.

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TV-Tipp: Krimineller Finanzberater in Dieter Wedels "Gier"

Januar 15th, 2010 von admin

Der Fernsehfilm "Gier" von Starregisseur Dieter Wedel zeigt passend zur Finanzkrise Aufstieg und Fall eines betrügerischen Anlageberaters. Die Story beruht auf einer wahren Geschichte.

In der zweiteiligen Gesellschaftssatire "Gier", die am Freitag auf Arte erstmals im Fernsehen zu sehen ist, erzählt Regisseur Dieter Wedel ("Der große Bellheim") das Schicksal des betrügerischen Anlageberaters Dieter Glanz, der begüterten Anlegern mit dem Versprechen auf riesige Zinserträge enorme Summen abluchst.

Die Besetzung ist hochkarätig: Ulrich Tukur spielt die an den verurteilten Millionenbetrüger Jürgen Harksen angelehnte Figur des charismatischen Hochstaplers, Devid Striesow seinen jungen Bewunderer Andy Schroth, der wie viele andere auf ihn hereinfällt. Außerdem sind Uwe Ochsenknecht als Schwarzgeld-Investor, Harald Krassnitzer als reicher Erbe und Sibel Kekili als Animierdame zu sehen.

>> zur Bilderstrecke "Die größten Anlagebetrüger"

Wedel hat den Film, der trefflich in die Zeiten der Finanzkrise passt, bereits vor der Lehman-Pleite geplant. Zu Recherchezwecken hatte er den verurteilten Anlagebetrüger Jürgen Harksen im Gefängnis besucht und zudem mit vielen Bankern gesprochen. Harksen soll für seine Auskünfte ein Informationshonorar bekommen haben.

Die Recherchen bewahrten Wedel nicht davor, im Sommer 2008 selbst zum Opfer eines Finanzbetrügers zu werden. Und dies noch während er an den Drehbuch zu Gier arbeitete: "Ich habe einem betrügerischen Vermögensberater Geld anvertraut, das er innerhalb von vier Monaten mit Hilfe einer Schweizer Bank verzockt hat", bekannte der 70-Jährige der "Freien Presse". Zum Glück habe er dies rechtzeitig gemerkt, sodass seine Verluste nicht existenzgefährdend werden konnten

"Sektengurus und Heilsführer"

Über den Berufsstand der Anlageberater zieht Wedel daher ein vernichtendes pauschales Fazit: "Anlageberater sind nichts anderes als Sektengurus und Heilsführer. Sie sagen: Gib mir jetzt, gehorche mir. Irgendwann in ferner Zukunft wirst du belohnt." Er habe seinen Protagonisten Tukur absichtlich in einen hellen Anzug gesteckt, wie ein Sektenführer. "Und seine gierigen Kunden tanzen um ihn herum wie Jünger",so Wedel in einem Interview für Arte.

"Gier": Teil 1 und 2 am 15. Januar, 20.15 Uhr, Arte sowie am 20. und 21. Januar, jeweils 20.15 Uhr in der ARD.

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Der VERI-EUROVALEUR Fonds mit der WKN 976327 und ISIN DE0009763276 – mit Fondsdiscount kaufen

Januar 14th, 2010 von admin

[/glossar]Immer mehr Anleger kaufen Ihre Fonds über einen Fondsdiscounter. Das ist auch richtig so! Denn nur wer selbst sein Geld in die Hand nimmt hat den Überblick über seine Vermögensanlagen. Fondsdiscount hat seine berechtigten Vorteile, die wir Ihnen anhand dieses Fonds zeigen möchten.

Fondsname: VERI-EUROVALEUR Fonds
ISIN: DE0009763276
WKN: 976327

Fondskosten:
Ausgabeaufschlag:
6,00 %
Verwaltungsgebühr:
1,25 %
Depotbankgebühr:
0,10 %
Total Expense Ratio:
k.A.
Performance-Fee:
k.A.

Dieser Fonds wird mit 100% rabattiert, Sie zahlen also keinen Ausgabeaufschlag. Sie sparen sich bei einer Anlagesumme von z. B. 30.000 Euro ganze 1.800,00 Euro Ausgabeaufschlag. Weitere Informationen zum Fondskauf mit Fondsdiscount finden Sie unter Rabatt & Abwicklung. Der VERI-EUROVALEUR Fonds ist bei der der Frankfurter Fondsbank, der ebase, der Fondsdepot Bank, der comdirect und der DAB kaufbar.

Die Fondsgesellschaft VERITAS Investment Trust GmbH hat am 04.01.1999 den VERI-EUROVALEUR Fonds mit der ISIN DE0009763276 und der WKN 976327 aufgelegt. Der VERI-EUROVALEUR Fonds ist ein Fonds der thesaurierend ist. Der Fonds hat folgendes Anlageziel: Das Fondsmanagement investiert schwerpunktmäßig in Aktien großer europäischer Unternehmen. Zusätzlich erfolgt ein Teil der Anlage außerhalb des Euro-Gebiets. Zur vorübergehenden Kassenhaltung können auch Geldmarktpapiere und/oder Anleihen hinzugenommen werden.

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ETFlab legt Pfandbrief-ETF auf

Januar 12th, 2010 von admin

Die ETF-Tochter der Dekabank, ETFlab, bringt einen Indexfonds für Pfandbriefe an die deutsche Börse. Die laufenden Kosten sind so niedrig wie nur bei einem einzigen anderen ETF.

Der ETFlab iBoxx Euro Liquid Germany Covered Diversified (WKN: ETFL35) besteht aus deutschen Pfandbriefen mit einem Emissionsvolumen von mindestens 1 Milliarde Euro und einer Restlaufzeit zwischen 1,5 und 10,5 Jahren.

Pfandbriefe sind Anleihen, die die ausgebende Bank durch ebenfalls herausgegebene Hypothekenkredite besichert. Diese Kredite müssen wiederum mit Immobilien besichert sein. In Sachen Risiko und Rendite rangieren Pfandbriefe zwischen normalen Bankanleihen und Bundesanleihen.

Der neue ETF kostet eine jährliche Verwaltungsvergütung von 0,09 Prozent. So günstig ist bisher nur der Pfandbrief-ETF von Konkurrent iShares (WKN: 263526). Alle anderen in Deutschland gehandelten ETFs sind teurer.

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Gothaer stockt Vertriebsteam auf

Januar 12th, 2010 von admin

Seit Anfang 2010 arbeitet Steffen Blaudszun im Vertriebsteam der Gothaer Invest- und FinanzService GmbH (GIF). Neben seinen Aufgaben in der Betreuung der Ausschließlichkeitsorganisation und des Maklervertriebes soll er die "Gothaer Fondsfamilie", also die Gothaer-eigenen Fonds im Makler- und Bankensegment etablieren.

Blaudszun berichtet an Rainer Kenner, Geschäftsführer Vertrieb der GIF. Zuvor war er als Direktor für den Vertriebsbereich Banken bei der Ökoworld Lux S.A. und davor Vertriebsdirektor bei Fortis Investments für den Retailvertrieb in Deutschland zuständig.

Die Gothaer Invest- und FinanzService GmbH (GIF) ist eine 100-prozentige Tochter der Gothaer Finanzholding AG und im Gothaer Konzern zuständig für die Betreuung der Vertriebsorganisationen der Gothaer im Investmentbereich.

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