Threadneedle holt sich Briten-Boss von JP Morgan Asset Management

Oktober 8th, 2009 von admin

Campbell Fleming wird ab November für die britische Fondsgesellschaft Threadneedle arbeiten. Derzeit ist Fleming Chef von JP Morgan Asset Management in Großbritannien.

Erst Anfang der Woche gab Threadneedle bekannt, dass Kris Haber, ehemals Lazard Asset Management, die Fondsgesellschaft ab kommendem Jahr als Hedge-Fonds-Experte und Leiter des US-Geschäfts verstärkt. Heute folgt eine weitere Personalie: Ab November wird Campbell Fleming die Rolle als weltweiter Vertriebschef für Threadneedle übernehmen.

Fleming, derzeit Leiter des UK-Geschäfts bei JP Morgan Asset Management, ersetzt  David Gasparro, der Threadneedle Anfang des Jahres verließ. Fleming arbeitet seit 1997 bei JP Morgan, seit 2005 als Leiter des britischen Geschäfts. Er wird direkt an Threadneedle-Chef Crispin Henderson berichten.

Bei JP Morgan Asset Management wird Fleming durch Roger Thompson ersetzt.  Er ist seit 1993 bei JP Morgan, anfangs bei der Investmentbank, und seit 1999 bei der Fondsgesellschaft.

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MPC holt Vertriebsprofi in den Vorstand

Oktober 6th, 2009 von admin

Das Hamburger Emissionshaus MPC erweitert seinen Vorstand: Ab 1. November wird Joachim Pawlik Vorstand für den Bereich Vertrieb. Ulrich Oldehaver, bislang auch für den Vertrieb zuständig, wird sich künftig auf die Produktentwicklung konzentrieren.

Pawlik ist bereits seit Anfang des zweiten Halbjahres als Interimsmanager für den Vertrieb geschlossener Fonds verantwortlich. Er kommt von der Vertriebs- und Personalberatung Pawlik Sales Consultants, die er 1996 gegründet hat. In der Saison 1981/82 spielte er beim FC St. Pauli in der zweiten Fußball-Bundesliga.

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Indexfonds: HSBC steigt ins ETF-Geschäft ein

Oktober 5th, 2009 von admin

Die englische Großbank HSBC greift in den europäischen Markt für börsennotierte Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETF) ein. Jetzt hat sie eine weitere Indexlizenz gekauft.

Demnächst wird HSBC einen ETF auf den europäischen Leitindex Dow Jones Euro Stoxx 50 auflegen. Indexanbieter Stoxx Limited vermeldet den Verkauf einer entsprechenden Lizenz an die Briten. Der Euro Stoxx 50 besteht aus den Aktien der 50 größten Unternehmen aus der Eurozone.

Erst im August hatte HSBC seinen Einstieg ins ETF-Geschäft bekannt gegeben und mit einem Fonds auf den britischen Aktienindex FTSE 100 begonnen.

In Deutschland ist noch kein HSBC-ETF an der Börse notiert. Das dürfte sich aber bald ändern. "Wir wollen innerhalb von drei Jahren zu den führenden ETF-Anbietern gehören", zitiert das Online-Portal "FT-Adviser" Christophe Chazot, der die Abteilung für globale Aktien bei HSBC Global Markets mit leitet.

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Trendfolger Lothar Eller: "Wir wollen einen reinen ETF-Dachfonds haben"

Oktober 5th, 2009 von admin

Folge dem Trend solange, bis er bricht – Trendfolger erwischen nie den tiefsten Punkt zum Einstieg und den höchsten Kurs zum Ausstieg. Ihnen reicht der Mittelteil eines Trends. Analysten sind ihnen dafür egal. DAS INVESTMENT.com sprach mit Lothar Eller von der Vermögens-Manufaktur über deren neuen Dachfonds Pellucida Multi Asset (WKN: A0M8PB) und den aktuellen Markttrend.

DAS INVESTMENT.com: Für Ihren Fonds stöbern Sie auf den Finanzmärkten nach Trends. Wo gibt es derzeit die schönsten Trends?

Lothar Eller: Den größten Trend hatten wir in europäischen Bankaktien. Interessanterweise hat das kein Analyst so vorher gesehen. Ein guter Beweis dafür, dass sich zukünftige Kursbewegungen nicht voraussagen lassen.

DAS INVESTMENT.com: Wie lange werden Sie investiert bleiben?

Eller: Grundsätzlich solange, bis unsere Sicherheitsstopps greifen. Wir haben zwei Gründe, um auszusteigen: Entweder werden wir ausgestoppt, weil die Kurse nachhaltig zurückgehen. Oder unsere technischen Indikatoren deuten auf eine Trendwende.

DAS INVESTMENT.com: Wie viele Märkte beobachten Sie?

Eller: Derzeit gut 40. Wenn wir die entsprechenden Kurshistorien bekommen können, nehmen wir sicherlich noch weitere Märkte hinzu. Außerdem haben wir 22 verschiedene Strategien mit unterschiedlichen Indikatoren und Zeitfenstern entwickelt, die wir auf die Märkte anwenden können.

DAS INVESTMENT.com: Sie investieren hauptsächlich in börsennotierte Indexfonds, in ETFs. Was dürfen Sie außerdem noch kaufen?

Eller: Theoretisch fast alle Anlageprodukte. Wir haben den Pellucida Multi Asset ja als Superfonds registrieren lassen. Tatsächlich wollen wir aber einen reinen ETF-Dachfonds haben. Wir richten uns auch an Anleger, die genau das wünschen.

DAS INVESTMENT.com: Und wie wollen Sie dann die auf Ihrer Webseite angekündigten Währungsdifferenzen nutzen? Da gibt es nur wenige bis gar keine ETFs.

Eller: Wir machen das über ETFs, die in einen entsprechenden Markt investieren. Das können Fonds auf den entsprechenden Geld- oder Rentenmarkt sein oder auch auf den Aktienmarkt. Das aber nur, wenn es für die Aktien auch gut aussieht. Insgesamt beschränken sich unsere Währungsgeschäfte aktuell hauptsächlich auf den US-Dollar, das britische Pfund und Yen.

DAS INVESTMENT.com: Wie wählen Sie aus dem riesigen Angebot die ETFs aus?

Eller: Wir streuen über verschiedene Anbieter. Und wo es geht, verwenden wir ETFs, die den Index tatsächlich nachbauen. Bei gleich gebauten ETFs auf denselben Index vergleichen wir einfach die Preise.

DAS INVESTMENT.com: Und wie viele Positionen haben Sie normalerweise im Fonds?

Eller: Zehn bis zwölf.

DAS INVESTMENT.com: Wann sind Sie in den Markt eingestiegen?

Eller: Eingestiegen sind wir im Mai, weil wir da erst gestartet sind. Unser System hatte aber schon im April einen Einstieg angezeigt. Ende Juni sind wir dann wegen eines Trendbruchs rausgeflogen, und Anfang Juli ging es dann weiter.

DAS INVESTMENT.com: Sie haben damit Gewinne verschenkt.

Eller: Es hätte genau so gut weiter nach unten gehen können.

DAS INVESTMENT.com: Sind solche Rein- und Raus-Spielchen nicht zu teuer?

Eller: In unserem Fall nicht. In den vergangenen 22 Jahren wären wir im Durchschnitt auf 80 Transaktionen im Jahr gekommen. Da wir für Umsätze lediglich eine Pauschale zahlen, bleiben die Kosten im Rahmen.

DAS INVESTMENT.com: Die Kosten würden somit sogar relativ sinken, je größer der Fonds wird. Mit 6 Millionen Euro Volumen ist er noch nicht gerade groß.

Eller: Er ist sogar recht klein. Wir arbeiten gerade daran, freie Finanzdienstleister, Versicherungen und Family Offices als Kunden zu gewinnen und sprechen mit Gesellschaften, die auch selbst Vermögen managen. Die ersten detaillierten Gespräche wurden schon geführt.

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Threadneedle integriert World-Express-Fondsgeschäft

Oktober 1st, 2009 von admin

Der britische Vermögensverwalter Threadneedle führt eine neue Sicav-Fondspalette ein. Damit soll das Fondsgeschäft der World-Express-Fondsfamilie integriert werden.

Anfang 2009 übernahm Threadneedle das Asset Management der Standard Chartered Bank, zu dem auch die World-Express-Fonds gehörten. Diese wurde seit der Übernahme umstrukturiert, um das Threadneedle-Kerngeschäft besser ergänzen zu können.

Die neue Produktpalette besteht aus 16 Fonds, die von Threadneedle gemanagt werden. Sieben weitere Fonds werden durch Sub-Berater betreut.

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